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Astra Urtyp


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Astra Urtyp
Artikelnummer
5573
Land
DEUTSCHLAND
Volumen
4.9 %
Kategorie
Bier Import
Abfüllung
33cl
Gebinde
HARx27

Terroir

Hamburg, Deutschland

Charakter

Ein waschechtes Hamburger Pilsner mit herbem Abgang, rotzfrechem Auftreten und einer Geschichte die bis 1647 zurückreicht.

Geschichte

Marke
Astra ist nicht irgendein Hamburger Bier. Astra ist DAS Hamburger Bier. Das Astra-Epizentrum liegt im Stadtteil St. Pauli – und dort liebt man drei Dinge: das Leben, die Lust und das Feiern! Mit unkonventionellen Werbebotschaften und einzigartigem Design hat man es in die 1. Liga geschafft und konnte sich dort – anders als der FC St. Pauli – nun auch schon eine ganze Weile halten. Dass der dänische Bier-Multi Carlsberg mittlerweile die Strippen zieht, tritt in der Kommunikation wohlweislich in den Hintergrund. Das passt einfach nicht zu einem selbsternannten Kultbier, das mit dem Arbeitermilieu kokettiert …
 
Geschichte
Das Astra Urtyp ging 1909 aus dem „Bavaria Beer“ hervor. Bis 2003 wurde es von der Bavaria-St.Pauli-Brauerei produziert. Diese Brauerei zwischen den Landungsbrücken und der Reeperbahn wurde 1998 von der Holsten-Brauerei aufgekauft und inzwischen abgerissen (auf dem ehemaligen Brauerei-Gelände steht inzwischen ein Hotel). 2004 wurde die Holsten-Brauerei AG schließlich von der Carlsberg Brauerei AG übernommen. Das Urtyp besteht dennoch nach wie vor aus den Originalspezifikationen der Bavaria-St.Pauli-Brauerei. 2006 stellte man sich schließlich bewusst gegen den Leichtbier-Trend und brachte mit dem „Rotlicht“ eine stärkere Astra-Variante auf den Markt.
 
Branding
Die Ikonographie spielt im Astra-Universum eine ganz entscheidende Rolle. Das Logo (Anker mit Herz) wurde von der Hamburger Design-Agentur Feldmann + Schultchen entworfen und visualisiert die Seele des Bieres. Zum In-Bier wurde es unter anderem auch durch den von Philipp & Keuntje entwickelten Werbestil („Astra? Was dagegen?“) – seitdem setzt man auf den Charme des Rauen, zwischen Maloche und Vergnügen, zwischen Elbcontainer und Reeperbahn. Ein Strategie, die sich auszahlte – der moderne Proletarierkult gibt sich heutzutage eben auch ironisch-intellektuell! Einen weiteren Popularitätsschub hat auch die Zusammenarbeit mit dem FC St. Pauli bewirkt. Als man 2001 den Trikotsponsor verlor, sprang Astra spontan ein. Mit der Kampagne „Astra trinken – St. Pauli retten“ leistete man 2003 außerdem einen wesentlichen Beitrag zur Rettung des Kultklubs.


CHF 2.00